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und weiter nach Cuenca

Von Baños aus haben wir uns dann langsam in Richtung Cuenca gemacht. Der urspruengliche Plan sah einmal vor, von Riobamba aus mit dem Zug nach Alausi zu fahren und dann die Rundtour ueber die "Nariz del Diablo", die Nase des Teufels zu machen. Diese Nase ist ein Berg, auf dem man nur schwer Schienen verlegen kann, was dazu gefuehrt hat, dass der Schienenbus rueckwaerts und wieder vorwaerts fahren muss, um den Hang zu ueberwinden - auf der einen Seite geht es ziemlich steil hinunter, auf der anderen hoch. Die Gleise sind das letzte noch existierende Teilstueck der historisch sehr wichtigen Zugstrecke Guayaquil - Quito. (Dahinter steckt ein GROSSER Teil der Geschichte Ecuadors, aber ich will ja niemanden langweilen wens interessiert: Stichwort Eloy Alfaro)
Leider war der Zug nach Alausi schon voll, also mussten wir eine Nacht in Riobamba verbringen und dann fruehs um 7 mit dem Bus nach Alausi fahren und die Rundreise von da antreten.
Riobamba ist das Schweinfurt von Ecuador, also nicht gerade eine schoene Stadt. Die Hotels dort sind entweder unglaublich teuer (30 Dollar!) oder der letzte Dreck. Bei der Gelegenheit muss ich eigentlich auch nochmal eine Beschwerde loswerden; Toiletten in Suedamerika: Es gibt welche mit Licht, Toilettenpapier oder Klobrillen. Alles kannst du nicht haben.
Den Abend haben wir genutzt um in dem Park vor dem Rathaus zu kochen :D Erwaehnenswert ist dann eigentlich nur noch die Ecuadorianerin, die uns danach vom Baecker (Habt ihr gerade Brot gekauft?) bis zu unserem Hostel verfolgt hat, weil sie unbedingt eine Karte aus Deutschland bekommen wollte (Pech gehabt).
Nach unserer Rundfahrt mit dem Schienenbus gings dann 5 Stunden weiter nach Cuenca. In Cuenca haben wir erst mal ein wunderschoenes und billiges Hostel mit Kueche gefunden. Dort haben wir uns erstmal im Backofen ein paar Sandwiches gemacht und festgestellt, dass der Reis den wir gekauft haben Milchreis ist und somit nicht fuer curryreis geeignet ist. Am naechsten Morgen mussten wir erstmal um unser Fruehstueck kaempfen, die junge Wirtin hatte einen ziemlichen Kater und absolut keine Lust, uns Eier oder Brot zu servieren. Im Kampf um Marmelade sind wir leider unterlegen. Aber dafuer haben wir eine nette Chinesin getroffen (die ihr Brot mit Ketchup gegessen hat!), mit der wir dann die naechsten Tage verbracht haben. Wir waren in einem Museum, haben uns einige der millionen Kirchen angeschaut und verdammt gutes Eis gegessen. Danach sind wir zurueck ins Hostel, um uns die bisher besten Spagetthi in Suedamerika zu machen.
Am naechsten Tag ging es in den Cajas Nationalpark. Also ganz so einfach war das nicht, wir mussten uns mit einem taxifahrer rumquaelen, der keine lust hatte uns wie ausgemacht in den nationalpark zum anfang unserer wegstrecke zu fahren, und uns stattdessen versucht hat, einen garten in der naehe fuer den park zu verkaufen. hat nicht geklappt, er musste sich dann wohl mit weniger geld zufrieden geben.

Als wir dann tatsaechlich im Park waren sind wir eine sehr schwierige Route 230m verdammt steil nach oben gelaufen und haben dann nachdem wir die Chinesin weggeschickt hatten gezeltet. Das zelten war leider nur ungemuetlich und kalt, weil wir auf ziemlich grossen gras-huegeln lagen. Das kalte kam eigentlich nur von dem Nebel, der uns nachts wunderschoene gruselatmosphaere beschert hat

Den naechsten Tag haben wir dann um uns zu erholen wieder in dem Hotel in Cuenca verbracht.

Die Chinesin war leider nicht mehr da, dafuer ein Brite, der uns so ueberwaeltigend von Kolumbien berichtete, dass wir uns entschlossen dass wir unbedingt noch dahin muessen. Also haben wir uns auf den Weg gemacht...

18.6.09 05:58
 


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